Das waren die Reviergespräche

Screenshot aus dem digitalen Revier-Gespräch mit jungen Menschen - Willkommensfolie

Am 18 August waren junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren waren eingeladen  ihre Ideen zum Thema Bildung und Ernährung. Expertinnen und Experten aus den beiden Revierknoten Innovation und Bildung sowie Ressource und Agrobusiness waren anwesend und haben mitdiskutiert. Zwar war die Teilnehmerzahl trotz intensiver Bewerbung überschaubar, aber dafür hatten die fünf jungen Menschen viele Ideen. Die zwei Stunden reichten gerade so aus, um alle Anregungen aufzunehmen.Bei zukünftigen Beteiligungsprozessen sollen auch andere Wege gegangen werden, damit junge Menschen besser erreicht und begeistert werden können, die Zukunft des Reviers mitzugestalten. Sie sind diejenigen die nach 2030 im Rheinischen Revier leben, arbeiten und Familien gründen

Das zweite Online-Reviergespräch am 27. August mit Experten aus den Revierkonten Energie und Industrie richtete sich an Beschäftigte aus Branchen im Revier, die besonders vom Strukturwandel betroffen sind. 16 Personen aus unterschiedlichen Branchen nahmen teil. In der lebhaften Diskussion wurden sehr viele Themen wie die Digitalisierung, Energieeffizienz, Mobilität, oder der Bedarf an elektrischer Energie oder Strompreise diskutiert. Es wurden die Vor- und Nachteile der Ansiedlung sogenannter „Big Player“ wie Tesla in Brandenburg diskutiert und die Frage, ob es nicht besser wäre, die vorhandene Industrie und Mittelständler zu unterstützen, die ebenso qualitativ hochwertige Facharbeiterinnen und Facharbeiter benötigten. Insgesamt wurde die Sorge geäußert, dass Unternehmen im Revier angesiedelt werden könnten, die keine tariflich bezahlten Arbeitsplätze anbieten. Weiterhin wurde angemerkt, dass auch durch die Digitalisierung bspw. im Dienstleistungssektor, insbesondere bei Versicherungen viele Arbeitsplätze verloren gehen, und das über diesen Strukturwandel ebenso gesprochen werden sollte.
Insgesamt waren es zwei sehr unterschiedliche aber beide Male sehr facenttenreiche Gespräche. Und aus beiden Gesprächen ging hervor, dass klare Chancen im Strukturwandel für das Rheinische Revier gesehen werden.