Die »Spurgruppe« hält den Beteiligungsprozess in der Spur

Mitarbeiterin von Zebralog sitzt vor einem Laptop

Zur Steuerung der Bürgerbeteiligung zum Strukturwandel im Rheinischen Revier hat sich eine sogenannte »Spurgruppe« gebildet.
Sie besteht aus zwanzig Bürgerinnen und Bürgern, die sich nach einem öffentlichen Aufruf für eine Teilnahme beworben hatten: Männer und Frauen, junge und ältere, Menschen mit ökologischem, sozialem und ökonomischem Fachverstand – sowie aus vier gesetzten Mitgliedern. Die Gruppe sorgt dafür, dass die verschiedenen Perspektiven und Interessen der Bürgerschaft beim Strukturwandel im Rheinischen Revier berücksichtigt werden, etwa bei der Planung künftiger Dialogveranstaltungen.

Das erste Treffen der sogenannten »Spurgruppe«, die die Zivilgesellschaft in den Prozess des Strukturwandels im Rheinischen Revier einbinden soll, fand am 16. März 2020 online statt. Jedes Spurgruppenmitglied hat einen namentlich benannten Stellvertreter oder eine Stellvertreterin. Auch diese wurden zum Online-Spurgruppentreffen eingeladen, sodass 32 Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter der Zukunftsagentur Rheinisches Revier und des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalen an diesem Online-Treffen teilnahmen.

Die Teilnehmenden äußerten die Erwartung, dass die Zukunftsagentur die Wünsche und Anregungen aus der Bürgerbeteiligung ernsthaft und nachvollziehbar bei der Gestaltung der Zukunft des Rheinischen Reviers berücksichtigt. Die Einbindung der Bürger soll auf Dauer angelegt sein. Die Spurgruppe wird Leitlinien für die künftige Beteiligung der Zivilgesellschaft am Strukturwandel im Rheinischen Revier in Form einer sogenannten »Beteiligungs-Charta« (mit-)erarbeiten. Die Möglichkeit, diese langfristig angelegte Beteiligungsmöglichkeit mitgestalten zu können, stieß bei den Teilnehmenden auf viel positives Feedback.